
Ertragsorientierte Süßkirche gepflanzt
Ich begrüße Sie und Euch ganz herzlich heute und hier bei diesem schönen Wetter, in diesem lebendigen Garten!
Wir, die gHOCH24 Werbeagentur, haben am Anfang des Jahres damit begonnen, unsere Position zu überdenken und neu zu bestimmen. Wir haben dabei vielerlei ernste Fragen beantwortet, ganze Geschäftsbereiche auf den Prüfstand gestellt und uns damit befasst, welchem Selbstverständnis eine Werbeagentur heute im Allgemeinen und welchem Selbstverständnis wir ganz speziell folgen.
Die Agenturlandschaft befindet sich derzeitig in einer massiven Umbruchphase. Das Modell der klassischen Werbeagentur, die auf Zuruf und nach Briefing schön verpackte Werbebotschaften an die ganz klar definierte Zielgruppe sendet, hat unserer Meinung nach keine Zukunft mehr. Agenturen sind jetzt viel mehr als früher in der Verantwortung, kommunikative Prozesse in Unternehmen lebendig, partnerschaftlich und als kreative Berater zu gestalten.
Dieser Herausforderung stellen wir uns mit vollstem Einsatz und dem Wissen um die Macht guter werblicher Kommunikation.
Und dafür werden wir heute mit Ihnen und Euch gemeinsam die Saat legen. Wir werden jetzt hier als Symbol des Wachstums einen Kirschbaum pflanzen. Möge er durch unsere Pflege und Zuwendung rasch wachsen, erblühen und später dann eine eine reiche Ernte bescheren. Möge er ein Zeichen unserer Sichtbarkeit sein, andere Menschen mit seinem schönen Blütenkleid verzücken, sie in seinem Schatten Ruhe finden lassen und ihnen mit seinen süßen Früchten am Ertrag teilhaben lassen.
Pflanzen wir nun diesen Baum, auf dass er prächtig gedeihe, sichtbar werde und viele Früchte trage.
Ich freue mich, wenn wir nun gemeinsam um unseren Baum herum eine weitere Saat legen. Wir haben dazu kleine Tütchen vorbereitet, die wir mit Samen für Wiesenblumen gefüllt haben.
Ich bitte Sie und Euch nun mit uns zu säen, indem wir gemeinsam die Saat auf die Wiese streuen.
Somit wird dieser Platz an der Bank und unserem Baum noch ein wenig schöner und bunter.
Nun ist die Saat gelegt, und so langsam fragt sich jeder hier nun, was soll das Ganze Gesähe, was hat das mit einer Werbeagentur zu tun?
Die Antwort klingt einfach und ist das Ergebnis im Prozess unserer neuen Positionierung.
SÄEN UND GESEHEN WERDEN … IST UNSERE MOTIVATION - so lautet unser Claim.
Wir haben uns als konzeptstarke, umsetzungsorientierte und unternehmergeführte Werbeagentur positioniert, die mit Begeisterung und kreativer Höchstleistung lebendige Marketinglösungen verwirklicht und visuelle Werke schafft.
Dabei haben wir als unsere spezielle Stärke den zielgerichteten Einsatz von Social Media in der Unternehmenswelt definiert.
Für uns bricht heute ein neues Zeitalter an. Wir sind dankbar für die fünf vergangenen, nicht immer leichten Jahre. Wir sind mit Ihnen und Euch diesen Weg gemeinsam gegangen und an ihm gewachsen und freuen uns nun auf neue Impulse und Herausforderungen. Nur so können wir Ihre Ihre und Eure Projekte nach vorne bringen und beweisen, dass wir mit unseren Ideen und Arbeiten auf der richtigen Seite liegen.
Wir haben nun gesät und und zeigen nun gerne wie wir gesehen werden wollen. Wir haben dazu in unseren Räumen einen kleinen Imbiss vorbereitet und es gibt dort exklusiv die Möglichkeit, einen ersten Blick auf unsere neue Website zu werfen.
Willkommen in der gHOCH24 Galerie!
gHOCH24 Blog Was verstehen Sie unter dem Begriff „Social Media“ ?
Focke Deparade Social Media ist zunächst einmal ein momentan sehr gehypter Begriff, der für die Summe der Aktivitäten von Menschen in den Austauschplattformen des Internets steht. Vor Social Media sprach man eher vom Web 2.0, was eine ganz deutliche Entwicklung anzeigt. War das Netz in seinen Anfängen noch eine technische Plattform, die dem Benutzer oder User vorgab, welche Information und welchen Nutzen er daraus zieht, ist das Internet von heute „erwachsen“ geworden. Software wie Wordpress für Blogs, Twitter, Facebook usw. ermöglichen dem User auf einfache Weise eigene Inhalte zu generieren und damit das Gesicht und die Relevanz des Netzes zu beeinflussen. Social Media beschreibt also das Internet als Usernet mit unendlich vielen Austauschmöglichkeiten, ganz unabhängig von deren technischer Basis.
gHOCH24 Blog Wie lässt sich das ganz konkret in die Unternehmenskommunikation integrieren?
FD Zunächst einmal sehe ich im Einsatz von Social Media die Chance, eine weiteres Instrument aus dem „Orchester“ der Unternehmenskommunikation zum Klingen zu bringen. Wichtig ist hierbei jedoch, die Spielregeln der sozialen Netzwerke zu kennen. Wer seine Facebook Seite, seinen Twitter Kanal oder seinen Firmen Blog nur als neuen Kanal zum Absetzen laufender Werbebotschaften nutzt, wird nicht nur wenig Fans finden, er läuft auch Gefahr, realen Schaden zu nehmen, wenn die Netzgemeinde nicht authentisches Verhalten oder gar unethische oder unmoralische Prozesse aufdeckt. Letztes sehr prominentes Beispiel ist hier die Nestlé - KitKat Geschichte, die Greenpeace initiiert hat. Authentizität und Ehrlichkeit sind hier das höchste Gebot. In den sozialen Netzwerken funktioniert Kommunikation nur auf Augenhöhe. Das ist oft das größte Problem für Unternehmer und Marketer mit klassischem Background. Entscheidend ist es, Themen und Botschaften zu finden, die die Marke oder das Unternehmen erlebbar machen, das Besondere herausstellen, Geschichten erzählen oder Humor zeigen und das möglichst einzigartig und spektakulär. Nicht verkaufen wollen - sondern den Käufer bzw. Nutzer meines Unternehmens oder Produktes zu einem Fan machen, der meine Einstellungen und Werte teilt und dies dann auch wieder seiner Umwelt mitteilt.
gHOCH24 Blog In einem Beitrag im Werbeblogger wird die Behauptung aufgestellt, Social Media sei tot. Was halten Sie davon?
FD Ich habe diesen Beitrag auch gelesen, die wortgewandten Spiele lassen mich aber eher kalt. Klar hat der Begriff Social Media inzwischen für alle, die sich intensiv mit dem Internet, mit Werbung oder Marketing befassen eine gewisse Belästigungsgrenze erreicht. Die ersten Fachbücher zur Thematik sind erschienen und die Kommunikationswissenschaftler werden die Erscheinung wieder systematisieren und bald werden in den Unis Klausuren zu Social Media geschrieben. Doch ganz egal, ob der Begriff in einigen Jahren noch gebräuchlich ist oder nicht, die Kraft der medialen Veränderungen der Gegenwart ist unaufhaltsam. Ob Aktivitäten im Social Web für Werbung und Unternehmen langfristig gut sind wird sich erst erweisen müssen. Fest steht, nicht zu jedem passt der Sprung ins Netzwerk. Von den vielen „Beratern“ mit zweifelhaftem Expertenwissen möchte ich gar nicht sprechen, aber die sind eine Ursache für den inflationsartigen Anstieg der Begriffssättigung.
gHOCH24 Blog Welche Empfehlung geben Sie Unternehmern oder Marketingentscheidern die die bisher noch keine Aktivitäten in den sozialen Netzwerken unternommen haben?
FD Haben Sie Mut und seien Sie aufgeschlossen, aber prüfen Sie gut, ob Sie, Ihr Produkt oder Ihr Unternehmen die Regeln des Social Web beherrschen wollen. Holen Sie sich Rat von Außen, das ermöglicht einen Blick über den eigenen Tellerrand. Seien Sie kreativ und lassen Sie sich nicht durch die riesige Anzahl der Möglichkeiten blenden und konzentrieren Sie sich auf die für Sie relevanten Kanäle. Stellen Sie Regeln für den Umgang mit Social Media in Ihrem Unternehmen auf, so lässt sich das Potential Ihrer Mitarbeiter einbinden ohne dass es zu Produktivitätsausfällen kommt.
gHOCH24 Blog Zuletzt eine Frage, die gerade in Zeiten knapper Kassen sehr brisant erscheint: Mit welchen Kosten muss ich rechnen und wie lässt sich der Erfolg meiner Aktivitäten messen?
Zunächst verstehen viele Unternehmen Social Media ja als eine kostenlose Ergänzung Ihrer Werbekanäle. FD Das ist allerdings grundlegend falsch. Wie bereits gesagt, Aktivitäten im Social Web müssen ganz speziell organisiert werden. Ich muss klare Ziele definieren, Zielgruppen bestimmen, Botschaften und Themen finden und letztlich eine überprüfbare und zugleich packende Geschichte erzählen. Das kostet Zeit, verlangt geradezu nach Kreativberatung durch eine Agentur und Sie dürfen den Pflegeaufwand der Auftritte in den Netzwerken nicht unterschätzen. Somit eine eher offene Antwort zu den Kosten.
Auch die Sache mit der Erfolgsmessung muss ich differenziert beantworten, da sich die Erfolgseinstellung ja an den formulierten Zielen misst. Ein Gradmesser sind neben den reinen Nutzerzahlen oder Klickraten die entstandenen Interaktionen, seien es Kommentare, Unterhaltungen oder die Weiterverbreitung von Inhalten. Hier bedarf es einer intensiven Auswertung. Tools für ein entsprechendes Monitoring sind oft frei im Netz verfügbar.
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Was soll uns das sagen?
Irgendwo hinter den Teletappibergen, liegt eine alte alte graue Burg, die Brandenburg. Die Menschen, die dort leben sind mit unter etwas eigen und pflegen einen sehr speziellen Humor, was durchaus verständlich ist, wenn sich den Bewohnern stets nur die Rücklichter der vorbeiziehenden Entwicklung erkenntlich zeigen.
Das ist auch der Grund, warum die Stadt nun schon seit fast eintausend Jahren gegenüber jedem interessierten Gast gebetsmühlenartig anmerkt, dass es doch Brandenburg war, welches Berlin und Potsdam aus ihren bedeutungslosen Zuständen befreite. Jedem Besucher einer Führung im Dom zu Brandenburg wird mit nicht zu übersehendem Stolz die Urkunde der Verleihung des Stadtrechts an Berlin präsentiert. Doch irgendwas ging schief, vor langer langer Zeit. Das einst mächtige Brandenburg versank in der realen Bedeutungslosigkeit. Völlig belanglose Könige, Kaiser, Adelige, Handwerker, Wissenschaftler, Bürger und politische Herrscher schufen aus Fischerdörfern und Bauernsammelplätzen die mächtigen Städte Berlin und Potsdam. Eine Wunde, die dem Ur-Brandenburger (Ur-Brandenburger = in der Stadt Brandenburg/Havel geborener Bürger) noch heute Schmerzen zufügt, denn auch die jüngere Geschichte hat gezeigt, die Stadt bleibt eher bedeutungslos.
Unter diesem Hintergrund lässt sich erahnen, welch Geistes Kind die Kampagne “Potsdams großer Bruder” schuf. Schreck und Scham überfielen mich bei der unvorbereiteten Gegenüberstellung mit dem Motiv (siehe oben) auf einer Potsdamer Großplakatwand. “Jetzt bloß niemandem verraten, dass ich aus Brandenburg stamme” dachte ich reflexartig und hoffte, niemand würde mir das ansehen. Ein verkniffen-freundliches Mädchen lugt zwischen schiefen Türmen und Kirchen hinter zwei Hügeln hervor, als würde Sie froh sein, die von einem Erdbeben heimgesuchte Stadt im Hintergrund lebendig verlassen zu haben und nun in Potsdam ein Obdach sucht. Gerne und herzlich willkommen - wir bauen dir, kleines Mädchen, sogar ein Schloss in unsere Mitte.
Kurzum, die Stadt Brandenburg hat mit dieser Kampagne (Link) die Chance vertan, sich auf eine große Geschichte verweisend, als offene, zukunftsgerichtete Stadt ohne Ressentiments zu positionieren. Statt dessen werden werden ulkige Klischees bedient und Brandenburg erscheint infantil, nachtragend und absolut unreif. Wo sind die Botschaften, die einen Potsdamer an einen “großen Bruder” glauben lassen sollen? Welche Vorbildrolle, die große Brüder nun einmal inne haben, nimmt die Stadt Brandenburg denn ein? Nichts, keine Aussage dazu, nur ein buntes und fragwürdiges Spiel und ein paar weniger Euros im Marketingspartopf. Einzig schön, dass die Stadtmarketing- und Tourismusgesellschaft Brandenburg hier einmal nahe daran war, sich an Social Media Elementen zu versuchen. Doch auch hier sehe ich eher halbes Handwerk. Warum ist heute, mitten im kalten Mai, das Blog nicht aktuell? Warum sind zu den Beiträgen keine Kommentare zugelassen? Fürchtet man da Reaktionen wie diese? Warum verweist die Seite auf Einträge in Facebook, StudiVZ usw. und dann ist das doch nur heiße Luft?
Ich finde es traurig und schade, ein solches Wiedertreffen mit meiner Geburtsstadt erlebt zu haben. Es ist schade für die vielen Brandenburger, die weit fortschrittlicher Denken und Handeln, als es ihnen diese Kampagne auf die Stirn schreibt.
Mein Verhältnis zu Brandenburg: Ich bin gebürtiger Brandenburger und habe bis ins Jahr 2000 für 28 Jahre in der Stadt gelebt. Vier Jahre war ich für die damalige Bürgerliste gewählter Abgeordneter im Stadtparlament.
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Auszug Potsdamer Magazin -friedrich-
(Zitat Friedrich) “… denn zwar ist begeistert gefeiert, getrunken und getanzt worden, aber der aus härteren Spielarten populärer Musik wie Techno oder Drum & Bass bekannte »Bewegungssport« war nicht anzutreffen. Stattdessen lockt die Veranstaltung ein durchaus jüngeres Publikum, das sich offensichtlich ganz bewusst von den Voltschlägen elektrifizierter Musik losgesagt hat, um hier in trauter Masse dem guten alten Rock zu frönen, auszugehen, ganz einfach um gute (und durchaus auch neue) Musik zu hören, sich locker dazu zu bewegen und Spaß zu haben …”
Na wer hat denn hier ein kleines Toleranzproblem im Hinterhirn versteckt?
Lieber Friedrich,
… ich höre elektronische Musik, wenn mir danach ist. Gerne seicht und klangvoll aber gerne auch hammerhart, wenn die Stimmung passt.
… ich stehe, wenn mir gerade gefällt, auf gute Gitarrenmusik und schönen Pop. Den guten alten Rock hat der alte Friedrich ja schon seit längerem mit ins Grab genommen, den brauch ich nicht, drum soll er da auch bleiben. Auch Gitarrensounds können mal ganz sentimental und mal ohrenbetäubend schräg und laut und agressiv sein. Alles herrlich - je nach Laune
… liebend gerne höre ich auch Klassik. Nicht alles, aber Cello find ich toll. Und immer, wenn mir danach ist.
Lieber Friedrich,
ich fühle mich irgendwie diskriminiert.
Noch mal lieber Friedrich,
warum bist du so fürchterlich intolerant, kommst du doch aus Potsdam, das ist die Stadt mit dem behördlich verordneten Toleranzedikt. Was du hier betreibst ist neue Spaltung und dies scheint auch der rote Faden des Magazins zu sein:
http://www.friedrich-potsdam.de/index.php/artikel-im-heft/24-autorennen-im-park-karrera-klub-im-lindenpark

Die deutschen Naturparke - oder der faulige Apfel
Eigentlich hatte ich dem seit einigen Tagen an meinem Arbeitsweg stehenden Großplakat kein Interesse geschenkt. Warum auch - schreien doch Motiv und Botschaft nicht gerade nach Aufmerksamkeit. Doch dann, während einer roten Ampelphase blieb der Blick an einem äußerst merkwürdigen Wort hängen:
NATURPARKE
Was ist eine Naturparke dachte ich und was haben Naturparken mit Genussverstärkern zu tun. Und warum beißt das Kind in einen überdimensionierten Apfel. Oder ist das eine Parke?
Ich begann zu recherchieren. Parke ist ein möglicher Plural von Park: Plural: Parks od. Parke, schweiz. Pärke (Quelle: http://de.wiktionary.org/wiki/Park) So weit, so gut. Wer bitte aber kommt bei der Wahl einer möglichen und verständlichen Alternative auf den schrägen Gedanken, statt Parks zu meinen, Parke zu sagen? Ein sprachtechnisches Desaster, wie ich denke.
Und dann die Genussverstärker. Erst dachte ich an einen schneegrieselbedingten Lesefehler. Geschmacksverstärker.
Aber nein, da stand tatsächlich Genussverstärker. An der Kreativsitzung, in der dieses Wort kreiert wurde, hätte ich gerne Mäuschen gespielt. Welche Getränke da wohl auf dem Tisch standen … Vielleicht ging es ja darum, wie man seinen Kunden einmal so richtig leimt.
Ich fasse die Erfolgsformel, die mir das Plakat vermittelt einmal kurz zusammen: Lasse ein Kind einen Apfel essen, schreibe ein missverständliches Wort oben darüber und garniere das Ganze mit einer Meganegativschlagzeile à la Genussverstärker.
Und dann bliebe noch die Frage, wer in aller Welt bezahlt Geld für solchen Unsinn. Oder ist dies nur ein Reinwaschprojekt der CSR Strategen der unten als Sponsoren genannten (Lidl, Kaufland, awk-außenwerbung) Unternehmen? Auch das wäre mehr als nur peinlich.
Mehr zu den deutschen Naturparken gibt es dann hier: www.naturparke.de
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SteinThermeBelzig nach der Wiedereröffnung
… und wieder ist ein Jahr vergangen. Wir bedanken uns bei unseren Kunden und Partnern für ein, trotz schlechter Vorzeichen, durchaus erfolgreiches Jahr. Wir haben, in einer für uns sehr bewegten Zeit, viele unserer Vorhaben für die weitere Entwicklung der Agentur in die Wege geleitet und sind voller Zuversicht für die Zukunft.
Wir wünschen eine besinnliche Weihnachtszeit und einen kraftvollen Start in das neue Ideenjahr 2010.
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BruttoSozialPreis 2009
Zum sechsten Mal wird in diesem Jahr am 12. Dezember der BruttoSozialPreis (BSP) vergeben. Der Preis gibt Studenten aus verschiedenen sozialen und marketinglastigen Studienrichtungen die Chance, sich außerhalb des verschulten Studienalltags in einer realtitätsnahen Art und Weise mit der Kreation eines Kommunikationskonzeptes oder einer Kampagnenplanung für eine Non Profit Organisation (NPO) zu engagieren.
Klug wird auf der Webpräsenz des BSP gezeigt, wie modernes Sozialmarketing funktionieren kann. In den studentischen Teams wird unter Hochdruck in nahe professioneller Manier der Marketing-Ernstfall geprobt. Das tut auch not, man schaue sich nur einmal die Webauftritte verschiedener, teils auch größerer, NPOs an. Hier ist noch ein immenses Betätigungsfeld zu erschließen, an das sich die klassischen Werbeagenturen bisher nicht so recht heran wagen.
Ganz so drastisch, wie es BSP Schirmherr Thilo Bode in einem Interview auf den BSP-Seiten ausdrückt, sehe ich das allerdings nicht. Zitat Frage und Antwort:
“Was ist der Unterschied zwischen klassischem Marketing und Sozialmarketing?
Wenn eine Organisation mit einer klassischen Werbeagentur zusammenarbeitet, kommt nichts dabei raus, denn die macht klassisches Marketing, führt Umfragen durch und bringt dann ihr Produkt auf den Markt. Beim Sozialmarketing muss man ein Feingefühl dafür entwickeln, was die Menschen bewegt. Und das ist etwas anderes, als die Entscheidung zu beeinflussen: „Soll ich mir lieber einen Polo kaufen oder einen Smart.“ Der Unterschied ist die Glaubwürdigkeit. Jeder Bürger weiß heute, dass er der Werbung nicht hundertprozentig vertrauen kann, deshalb würde er industrielles Marketing für Ziele des Allgemeinwohls nicht akzeptieren.”
Ganz so traurig sehe ich die Werberlandschaft nicht, auch wenn viele alteingesessene Agenturen die Klaviatur der neuen Medien nicht annähernd beherrschen. Geade bei jungen Agenturen sehe ich viel Potential - vielleicht sollten zukünftig auch Agenturen an der Ausgestaltung des BSP beteiligt werden, dann könnten auch sie sich das Spezialwissen für das Sozialmarketing aneignen und mit ihren ureigenen kreativen Kräften verbinden.
Noch eine Bemerkung zur Aussage von Herrn Bode sei mir erlaubt - wenn eine Agentur heute noch nach der Maxime handelt, die Kaufentscheidung des Konsumenten lediglich zu beinflussen, dann geht sie auf dem Holzweg der Gestrigen. Dialog und vor allem auch das Zuhören sind zu entscheidenden Qualitätsfaktoren für Agenturen gereift. Und da beginnt die Verschmelzung von klassischem Marketing und Sozialmarketing.
Heute vielleicht noch eine kühne Vision, sehe ich hier eine starke Entwicklungstendenz in genau diese Richtung.
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